Unsere Chronik

Kommen Sie mit auf eine Zeitreise des Hotel & Café Schachtenburg.

Die Schachtenburg ist eine Burg in der Stadt Schlitz im Vogelsbergkreis in Hessen und gehört zu den fünf Schlitzer Burgen: Das sind, neben der Vorderburg, die Hinterburg mit Hinterturm und der Ottoburg, die alle eingebunden in die Stadtmauer die mittelalterliche Stadtbefestigung bildeten, zusammen mit der Schachtenburg und dem etwas außerhalb gelegenen Schloss Hallenburg.

Mit der abgegangenen Burg Niederschlitz und der Ruine der Seeburg befinden sich gleich sieben Burgen in und im Umkreis der Stadt Schlitz.

Die Geschichte der Schachtenburg in Schlitz reicht fast 500 Jahre zurück und ist eng mit dem hessischen Adel und der Entwicklung der Burgenstadt verbunden.
Die Chronik im Überblick
  • 1557: Bau durch Elisabeth von Schachten
    Die Burg wurde von Elisabeth, der Witwe des hessischen Kriegsrates Wilhelm von Schachten und Tochter des Junkers Werner von Schlitz, erbaut. Im Gegensatz zu den anderen vier Burgen in Schlitz war sie nicht Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
  • 17. Jahrhundert: Erweiterung
    In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Nordhaus errichtet, welches das ursprüngliche Südhaus ergänzte. 1617 verkaufte Dietrich von Schachten, der Enkel der Erbauerin, die Burg.
  • Bis 1896: Sitz des Amtsgerichts
    Über lange Zeit diente das Gebäude als Sitz des Großherzoglich Hessischen Amtsgerichts.
  • 20. Jahrhundert: Soziale Nutzung
    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude Teil der Graf Görtzischen Stiftung und diente viele Jahrzehnte lang als Altersheim.
  • 20. Jahrhundert: Museum
    In dem Gebäude war zeitweise auch ein Burgmuseum untergebracht, das die Geschichte der Region dokumentierte.
  • 2017 bis heute: Hotel & Café Schachtenburg
    Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde das historische Gebäude 2017 als Hotel Garni neu eröffnet. Jedes Zimmer wurde dabei individuell gestaltet, wobei die historische Bausubstanz erhalten blieb.
    Hotel & Café Schachtenburg
  • Hotel & Café Schachtenburg 
Besondere architektonische Details:

Das Eingangsportal der Burg gilt als kunsthistorisches Highlight. Es vereint spätgotische Elemente mit Renaissance-Ornamentik. Ein markantes Symbol ist die Brezel am Portal, die als Sinnbild für die Unendlichkeit oder ineinander übergehende Jahre gedeutet wird. Zudem findet sich dort ein Sandsteinrelief mit dem Wappen derer von Schlitz und von Schachten sowie eine Spottmaske, der sogenannte „Breilecker“.

Heute können Sie diese Historie hautnah erleben, indem Sie direkt im Hotel & Café Schachtenburg übernachten.

1557

1557 wurde die Schachtenburg von Elisabeth von Schachten, Witwe des hessischen Kriegsrates Wilhelm von Schachten und Tochter des Junkers Werner von Schlitz, erbaut.

bis 1750

Bau des Südhauses mit Sandsteinstockwerk und des Nordhauses. Sie gehörten nicht zur mittelalterlichen Stadtbefestigung.

1894

Bis 1894 befand sich der Sitz des Großherzoglich Hessischen Amtsgerichts in der Schachtenburg, danach wurde sie als Wohngebäude genutzt, beherbergte eine Kapelle und heute ist sie ein Teil des Altersheims der Graf Görtzischen Stiftung.

1950

Von 1950 bis Ende 2015 befand sich in der Schachtenburg ein Altersheim der Graf Görtzischen Stiftung.

2017

Eröffnung des Hotel & Café Schachtenburg.

chronik-schachtenburg2
chronik-schachtenburg1
hotel-schachtenburg_chronik-schachtenburg